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Politik und Religion

Armutsbericht

vom 28.03.2015

Familie Meier im neuen Heim
Familie Meier im neuen Heim
Während sich die wohlhaben­deren Bürger Markscheids in der Innenstadt und den verkehrs­günstig gelegenen Vorstädten tummeln, zieht es immer mehr weniger Betuchte hinaus aufs Land, wo gute Luft und günstige Mieten locken.
Im Zuge der Erhebungen zum Armutsbericht der Stadt Markscheid wurden die dortigen Lebens- und Wohnverhältnisse jetzt gründlich untersucht.

Im Laufe dieser Untersuchungen zeigte sich, dass wider Erwarten ökologische Aspekte in der Ernährung auch in dieser Bevölkerungsgruppe eine immer größere Rolle spielen.
So bevorzugt die Mehrheit eine vegetarische Ernährung und legt in der Regel sogar Wert darauf, ihre Nahrungsmittel selbst anzubauen.
Viele gehen sogar soweit ihr Wasser nicht mehr aus dem öffentlichen Versorgungsnetz zu beziehen und suchen lieber auch weit entfernte Quellen auf, um ihren täglichen Bedarf zu decken.

Besonders erwähnenswert ist auch die Tatsache, dass die überwiegende Mehrheit die Energiewende bereits zur Gänze vollzogen und die Beleuchtung ihrer Wohnungen z.B. komplett auf Sonnenenergie umgestellt hat.
Zur Beheizung der Wohnungen setzt man hingegen ausschließlich auf Erdwärme, da diese kostengünstig und unabhängig von der Tageszeit sei.
Es fiel weiterhin auf, dass entgegen allgemeiner Vorurteile viel Wert auf eine regelmäßige Belüftung der Wohnungen gelegt wird, da es sowohl die Schimmelbildung verhindere als auch ansonsten gut für die Gesundheit sei.

Zum Bildungsstand der Kinder ist zu bemerken, dass erstaunlich viele überdurchschnittlich gute naturwissenschaftliche Kenntnisse besitzen.
Schon in der Gruppe der unter Dreijährigen kannten 49 Prozent den Unterschied zwischen giftigen und ungiftigen Pilzen und verweigerten hartnäckig die Nahrungsaufnahme. In der Gruppe der älteren Kinder waren es sogar mehr als 95 Prozent, was aber zum Teil auch daran liegen mag, dass sie das Experiment noch von der letzten Erhebung kannten.

Abschließend lässt sich zusammenfassend feststellen:
Auch wenn diese Bevölkerungsgruppe über wenig bis kein Einkommen verfügt, so sind ihre Lebensverhältnisse keineswegs so prekär, dass man hier von Armut reden könne.
Während der Erhebung entstand eher der Eindruck eines lebendigen sozialen Miteinanders und intakter Familieninteraktion, sodass die Verfasser geneigt sind, hier sogar von einem gewissen Wohlstand zu sprechen.

Alle sind begeistert! Erfahrungsberichte:

Das Folgende sind nicht-redaktionelle Beiträge von Nutzern aus dem Bürgerforum der Stadt Markscheid

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